Umbau Haus Serena zur Tagesschule
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Die Kurzstudie im Rahmen eines Planerwahlverfahrens für das Haus Serena entwickelt aus dem vielschichtig über fast 100 Jahre gewachsenen Bestand einen klaren konzeptionellen Ansatz. Die vorhandenen Strukturen werden als zusammenhängendes Haus verstanden und gezielt für die Anforderungen einer zeitgemässen Tagesschule weiterentwickelt.
Planerwahlverfahren → 2. Rang (Keine Weiterbearbeitung)
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Die Ausgangslage
Bereits beim Umbau einer ehemaligen Druckerei zu einem Demenzheim durften wir die Arbeiten begleiten und später auch die wertvolle Erweiterung des Wintergartens realisieren. Nun soll das Haus Serena in einem nächsten Umbauschritt zu einer Tagesschule für rund 200 Kinder umgenutzt werden.
Das Gebäude ist geprägt von zahlreichen Erweiterungen und Umnutzungen, die eine vielschichtige bauliche Struktur hinterlassen haben. Diese vorhandene Komplexität bildet die Grundlage für eine neue Nutzung mit ganztägigem Bildungs- und Betreuungsangebot und verlangt zugleich nach einer klaren städtebaulichen Neuadressierung.
Architektonischer Ansatz
Der Entwurf versteht den Bestand als räumliche Ressource und entwickelt ihn als Collage unterschiedlicher Zeitschichten weiter. Bestehende Strukturen werden nicht vereinheitlicht, sondern bewusst sichtbar gemacht und in eine identitätsstiftende Lernumgebung überführt. Die Ausrichtung zur Solothurnstrasse stärkt die Präsenz im Stadtraum und formuliert eine klare Adresse zur benachbarten Schulanlage.
Herausforderung und Umsetzung
Die Transformation erfordert den sensiblen Umgang mit einer heterogenen Gebäudestruktur sowie die präzise Abstimmung funktionaler Abläufe einer modernen Tagesschule. Gleichzeitig sind qualitative Aussenräume und ein sicherer Zugang zu gewährleisten. Durch gezielte Eingriffe wird der Bestand funktional neu organisiert, ohne seine räumliche Vielschichtigkeit zu verlieren, und in eine zukunftsfähige Nutzung überführt.
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