Gabelacher, 6 Wohnungen mit eigenem Gartenzugang

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Im Gabelacher, einem grossflächigen Einfamilienhausquartier in Bäriswil, entstehen zwei Dreifamilienhäuser. Als über Eck zueinander versetztes Gebäudepaar konzipiert, fügen sich die beiden Volumen raffiniert in die bestehende Siedlungsstruktur ein. Durch die versetzte Stellung der Volumen entsteht ein fein gegliederter Garten, der den einzelnen Wohnungen direkt zugänglich gemacht wird.

Objektart
Neubau Wohnüberbauung
Unsere Leistungen

Projektentwicklung

Projektierung

Realisierung

Bauherrschaft
Privat
Standort
Bäriswil
Jahr
2021-2025

Die Ausgangslage

Der Gabelacherhang ist geprägt von einer charakteristischen Struktur versetzt angeordneter Einfamilienhausketten, die sich dem Hang folgend terrassenartig staffeln und die Topografie aufnehmen. Diese lockere Siedlungsstruktur verleiht dem Ort eine klare Identität und eröffnet weite Ausblicke zur Jurakette.

Das Projektgrundstück fällt gegen Norden ab und profitiert von seiner erhöhten Lage mit einer unverbaubaren Fernsicht. Neben dem bestehenden Einfamilienhaus bietet das Areal drei weitere, ursprünglich für Einfamilienhäuser vorgesehene Parzellen, deren Potenzial durch eine ortsverträgliche Mehrfamilienhausbebauung neu ausgeschöpft werden soll. Zwei Mehrfamilienhäuser sollen eine zeitgemässe Verdichtung ermöglichen, ohne die räumlichen Qualitäten, wie grosszügige Grundrisse, private Aussenräume oder eine hohe Wohnqualität des Einfamilienhauses aufzugeben.

Untergeschoss
Umgebung mit Erdgeschoss
Obergeschoss und Attika
Attika
Schnitte
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Bildlegende
1
/
9

Architektonischer Ansatz

Zwei über Eck versetzte Baukörper fügen sich mit Raffinesse in die Topografie ein. Die nahezu punktgespiegelten Grundrisse nutzen den Hang so, dass jede Geschosswohnung einen direkten Zugang zum Garten erhält. Die Attikawohnungen verfügen über grosszügige Dachterrassen mit derselben Wohnqualität im Freien.

Die Gebäude sind in raumhaltige Scheiben gegliedert, welche die Zimmer, die Infrastruktur und den Wohnbereich aufnehmen. Diese Struktur prägt nicht nur die innere Organisation, sondern tritt auch an den Fassaden als hervortretende Gebäudeteile mit markant ausgebildeten Seiten in Erscheinung. So entstehen charakteristische Scheibenhäuser, deren architektonischer Ausdruck an vertikal in den Hang geschobene Schieferplatten erinnert.

Herausforderung und Umsetzung

Eine zentrale Herausforderung liegt in der wirtschaftliche Umsetzung der beiden Einspänner sowie der Schaffung von hochwertigem Wohnraum an der nordwestlichen Hanglage. Die Konzentration der Liftanlage im hinteren Gebäude organisiert die Erschliessung effizient und ermöglicht eine hindernisfreie Verbindung zum gemeinschaftlichen Vorplatz mit Garten. Von dort aus sind sämtliche Wohnungen barrierefrei erschlossen. Alle Wohnungen orientieren sich sowohl zum besonnten Süden als auch zum Weitblick nach Nordwesten, die Attikawohnungen bieten eine Orientierung in alle Himmelsrichtungen.