Matthölzli, ein neues Quartier in Holzbauweise
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Am Siedlungsrand von Mattstetten entsteht ein Wohnquartier mit 11 Wohneinheiten, das den Übergang an der Urtenenstrasse zum Einfamilienhausquartier aus den 1980er-Jahren neu definiert. Die Bebauung greift den Rhythmus des gewachsenen Quartiers auf und entwickelt daraus eine zeitgemässe, verdichtete Form des Einfamilienhauswohnens.
Projektentwicklung
Projektierung
Realisierung
Beer Holzbau AG
Immotra GmbH
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Die Ausgangslage
Mattstetten ist geprägt von traditionellen Bauernhäusern, Stöckli und Speichern, die sich locker entlang der Strassen anordnen und dem Dorf seinen ländlichen Charakter verleihen. Der historische Dorfkern mit Brunnen, Dorfplatz und stattlichen Gebäuden bildet den räumlichen Schwerpunkt, während die offene Kulturlandschaft den Ortsrand klar ablesbar macht.
Die Projektparzelle liegt am südlichen Abschluss eines bestehenden Einfamilienhausquartiers und markiert den Übergang zur Landschaft. Das Quartier ist durch eingeschossige Einfamilienhäuser mit Satteldächern, regelmässiger Parzellierung und grosszügigen Privatgärten geprägt. Diese kleinteilige Struktur bildet den Massstab für die neue Bebauung und einen sorgfältig gestalteten Siedlungsrand.
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Architektonischer Ansatz
In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft entstand ein innovatives Wohnkonzept, welches das klassische Einfamilienhausquartier zeitgemäss und nachhaltig weiterdenkt. Die ortsverträgliche Verdichtung schafft auf ausgeklügelte Weise zusätzlichen Wohnraum, ohne den offenen Charakter des Quartiers zu verlieren.
Sieben Baukörper mit vier Doppeleinfamilienhäusern und drei Einfamilienhäusern sind in zwei leicht versetzten Reihen angeordnet. Durch ihre Verschachtelung und feine Verschränkung entstehen differenzierte Volumen und Freiräume mit fliessenden Übergängen zwischen öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Bereichen. So entsteht trotz der merklichen Dichte eine grosszügige räumliche Atmosphäre.
Ein zentraler Quartierweg erschliesst die Siedlung, verbindet die einzelnen Häuser und weitet sich in der Mitte zu einem gemeinsamen Platz auf. Der Grünraum durchzieht die Anlage und stärkt den nachbarschaftlichen Charakter, während die als Loggien ausgebildeten privaten Aussenräume geschützte Rückzugsorte mit hoher atmosphärischer Qualität bieten.
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